Kennt sich jemand mit Technorati aus?

Ich versuche schon seit einer Weile, meine Seiten ein bisschen populärer zu machen und bin dabei durch einen Freund auf Technorati gestoßen, das eigentlich ganz gut sein soll. Das komische ist nur, dass ich meine Seiten da einfach nicht reinbekomme.

Ich habe schon alles Mögliche versucht, aber ich verstehe einfach nicht das System, das hinter der Seite steckt. Man kann sich einen Account anlegen und dann muss man sich wie bei jeder anderen Website auch registrieren, alles kein Thema. Nur dann heißt es, ich müsse meine Seiten claimen und dafür irgendeinen Code eingeben, der aus komischen Zahlen und Buchstaben besteht. Warum? Und wo gebe ich den ein?

Wenn ich das mit meinem begrenzten Englisch richtig verstanden habe, dann soll ich einfach einen neuen Artikel mit diesem Code posten, aber ich kann doch nicht so ’nen Quatschstring einfach in meinem Blog online stellen, was sollen die Leute denn da denken?

Wenn sich jemand also damit auskennt, bitte melden…

Reiseplanung: Gar nicht so einfach!

Ich plane gerade meine nächste Rundreise durch den Südwesten der USA und bin ein wenig unentschlossen, ob ich Yosemite National Park oder den Lake Tahoe ansteuern soll. Beide Gegenden scheinen sehr spannend zu sein, allerdings stört mich beim Yosemite ein wenig die lange Anfahrt, die von Mariposa aus durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Yosemite mag zwar tolle Ausblicke haben, aber gerade im September, wenn ich hinfahre, ist das meiste schon weg, weil so viele Besucher über die Wiesen getrampelt sind und die Bäche und Wasserfälle mitunter fast ausgetrocknet sind – das fände ich dann schon schade und deshalb habe ich so meine Zweifel.

Lake Tahoe auf der anderen Seite wird im Spätsommer nicht mehr ganz so stark besucht, deshalb sind die Preise dort etwas niedriger und man kann trotzdem gut wandern, weshalb ich die Hoffnung habe, dass es da etwas schöner ist. Allerdings habe ich dann noch einen freien Tag in meiner Planung und mit dem weiß ich so gar nichts anzufangen. Einen Tag in der Wüste verbringen? Noch eine Stadt besuchen? Einmal Sacramento angucken. Das ist echt schwer, man könnte auch einfach einen Tag mehr in Las Vegas abhängen, aber davon bin ich auch nicht so begeistert, weil Las Vegas letztes Mal schon nicht so toll war.

Schwierig, schwierig…

Gott, ich liebe Las Vegas!

Ich bekomme jetzt schon wieder eine Gänsehaut, wenn ich an meine Reise nach Las Vegas denke: Die Stadt ist jedes Mal wieder eine Offenbarung für mich, ein riesiger Spielplatz für jung und alten, mitten in der Wüste und damit eigentlich im Nichts – denn im Prinzip gibt es keinen Grund dafür, dass Las Vegas dort ist, wo es sich heute befindet.

Las Vegas Foto

Genau genommen sollte die Stadt überhaupt nicht existieren, gibt es doch im Umkreis von ein paar hundert Kilometern keine natürlichen Wasserreserven (bis auf den Hoover Dam), Gold hat man in Las Vegas nie gefunden und an zentralen Straßen liegt es auch nicht. Der einzige Grund für die Existenz von Las Vegas ist daher sein Status als Touristenmagnet aufgrund seiner tollen Hotels, die nicht von ungefähr an Disneyland erinnern und mit großartigem Essen aufwarten.

Aber es ist ja nicht so als sei der USA Südwesten überhaupt in irgendeiner Art und Weise normal, denn das Gebiet an der Westküste von Kalifornien über Nevada bis hin zu Utah und Arizona ist ein Landstreifen, den es so kein zweites Mal auf der Welt gibt. Man kann einen Tag in den Bergen wandern und am nächsten Tag sich mehrere dutzend Meter unter dem Meeresspiegel befinden und um die 50 Grad Celsius haben – das gibt es kein zweites Mal auf der Welt.

Überhaupt ist die Gegend eigentlich optimal für eine Rundreise mit Mietwagen oder Wohnmobil, denn die Straßen sind klasse, man hat überall richtig viel Platz und es gibt auch keine Probleme, mit dem Wohnmobil einen guten Campingplatz zu finden, da es in quasi jeder Ecke wirklich einen schönen gibt. Vor allem sind die Campingplätze im USA Südwesten ja nicht etwa so langweilig und spießig wie bei uns in Deutschland, denn im Westen der USA hat man immer richtig viel Platz, steht in Mitten der Natur, bekommt normalerweise einen eigenen Grill und eine Picknickbank sowie Strom, Wasser und Abwasser, so dass es nie Probleme mit der Versorgung gibt.

Einkaufen geht man dann ganz normal in einem der riesigen Supermärkte in den USA, wo es unglaublich viel Auswahl gibt: Allein die Tiefkühlabteilung ist größer als bei uns so mancher Supermarkt, aber auch in Hinblick auf Obst und Gemüse gibt es wahnsinnig viel Auswahl – und das Tolle ist, dass das Gemüse und Obst in den USA überwiegend frisch ist, weil es in der Nähe angebaut wird. Kalifornien ist ja sehr berühmt für seine Orangen, aber auch Avocado werden dort angebaut und dann frisch nach Las Vegas geliefert, um dort auf den Büffets verzehrt werden zu können.

Mehr über die USA

usa flug fotoHimmel sind Flüge in die USA teuer geworden! Bis vor ein paar Jahren konnte man noch ganz locker für 500 D-Mark (!) an die Westküste jetten, aber heute kommt man nicht einmal mehr für 500 Euro rüber. Ich habe gerade mal ein paar Flugpreise online verglichen und da gibt es fast gar nichts mehr unter 750 Euro für einen Flug nach San Francisco oder Los Angeles und selbst da hat man dann noch einen Zwischenstopp mit drin. Für einen Non Stop Flug zahlt man heute locker mal eben 800 bis 1000 Euro oder mehr und das für eine einzelne Person, das muss man sich mal reinziehen – der reine Wahnsinn! Und das ist meistens noch nicht einmal mit einer wirklich guten Linien Fluglinie wie Lufthansa oder United Airlines, sondern eher mit einem billigen Charter Flieger wie Air Berlin oder Condor.

Das wirklich Traurige daran ist, dass die Qualität des Services bei Flugzeugen enorm nachgelassen hat. Ich schaue mir immer mal wieder alte Filme an und damals, also bis vor vielleicht zwanzig, dreißig Jahren war es ein echtes Abenteuer zu fliegen, die Fluglinien haben sich Mühe gegeben, es angenehm und freundlich zu machen, es gab ganz gutes Essen und vor allem netten Service. Heute wird man einfach in seinen viel zu engen Sitz gepfercht, man bekommt schlechtes Essen und muss es oft noch selbst bezahlen, die Koffer einzuchecken kostet oft extra und die Stewardessen sind nicht nur unfreundlich sondern auch noch nicht einmal besonders gut aussehend.

Dafür gibt es heute natürlich schon einiges an Komfort, das es früher nicht gab: Jeder kann sich seinen eigenen Film im Sitz vor ihm angucken, es gibt sogar Spiele und man weiß während des Flugs immer, wo man gerade ist, weil es eine genaue Karte gibt mit dem Standort und der Ankunftszeit, der Flughöhe und der Geschwindigkeit, was bei so einem langen Flug in die USA schon recht wichtig ist.

Nur würde ich mir wünschen, dass man beides haben kann, also guten Service von den Bedienungen und der Fluglinie sowie schöne Unterhaltung im Sitz vor sich. Aber beides auf einmal scheint wohl eher nicht drin zu sein, obwohl die Preise weiter steigen. Das ist schon irgendwie traurig und macht einen Flug in die USA irgendwie weniger erfreulich.

Ich liebe die USA

USA FotoHeute ist ja der vierte Juli, also der Unabhängigkeitstag in den USA oder auch Independance Day genannt, auch wenn das seit dem Film mit Will Smith und Bill Pullman immer einen etwas faden Beigeschmack für mich hat. Denn der Film war ja nicht so wirklich gut und noch dazu waren die Ideale in dem Film dann ein wenig, naja, USA-typisch, also in der Hinsicht als dass ich das an den USA eben nicht so mag. Aber das Land an sich ist aus meiner Sicht wunderschön, denn es hat so viele unterschiedliche Facetten, die man so von uns in Deutschland oder selbst in ganz Europa eigentlich nicht kennt.

Das Tollste an den USA sind nämlich die großen Unterschiede, die es zwischen den verschiedenen Teilen des großen weiten Landes gibt. Florida im Südosten mit seinen Floriday Keys und Cape Canervy zum Beispiel ist etwas ganz anderes als die Nordostküste mit seinen großen Städten wie New York und Washington und der Norden mit Chicago und den Niagara Falls dann wieder etwas ganz anderes.

Genauso ist die Mitte des Landes mit seinen eher kahlen Landschaften und den unendlich weiten Feldern sehr interessant, zumal es da ja auch noch den tollen National Park Yellowstone mit seinen bedrohlichen Vulkanen und außerdem New Orleans im Süden gibt, die ich vor allem aus James Bond Filmen sehr interessant finde. Aber auch Texas hat ja seine Eigenarten, auf die ich jetzt gar nicht so genau eingehen will.

Und noch schöner wird es dann, wenn man weiter in den Westen der USA kommt: Im Norden hat man da Seattle, was nicht weit von Vancouver entfernt ist, eine sehr schöne Stadt, weiter unten an der Westküste hat man dann viele großartige Wälder wie im Redwood National Park – und dann kommen die Städte wie San Francisco und Los Angeles oder auch San Diego, die einfach nur der Wahnsinn sind. Von Las Vegas ganz zu schweigen.

Darüber hinaus sind die National Parks in den USA einfach immer wieder einen Blick wert, der Grand Canyon etwa oder auch unbekanntere Parks wie Joshua Tree, Bryce Canyon und das Death Valley, in dem es gerade besonders heiß sein soll – ich hoffe, das wird bis zu meiner nächsten Reise etwas besser…